Tipps für den Welpenkauf

„Wie bitte? Ein Welpe soll so viel Geld kosten?“

„Gibt es den Welpen auch ohne Papiere, aber dafür günstiger?“

Solche Anrufe gehören zum Züchteralltag, hier muss man den zukünftigen Hundebesitzern einiges erklären:

Eine verantwortungsbewusste Hundezucht erfordert einen hohen Aufwand in vielerlei Hinsicht. Der Züchter muss im Vorfeld bestimmte Voraussetzungen und Auflagen erfüllen, um Mitglied in einem zuchtbuchführenden Hundeverband zu werden. Nur so erhalten seine Welpen eine Ahnentafel. Bevor der Züchter überhaupt einen Wurf verkaufen kann, hat er einiges an Vorleistungen erbracht. Dazu gehören der Kaufpreis einer Zuchthündin, Meldegebühren für Ausstellungen, Augenuntersuchungen, Deckgebühren, Tierarztkosten, Gebühren für Wurfabnahme und Ahnentafeln, artgerechte hochwertige Ernährung, Entwurmung, Impfungen und Chippen der Welpen und schließlich die Aufzucht der Welpen.

1

Liebe, Zeit und Zuwendung sind das Wichtigste!

Warum ein Teckel mit DTK/VDH Papieren?

10 wichtige Argumente für einen DTK/VDH Rassehund:

1. Den hauptsächlichen Unterschied zwischen einem vermeintlichen „Schnäppchen“ und einem adäquaten Preis erkennen Sie häufig erst nach dem Kauf in der „Ahnentafel“.

2. Papiere sind nicht gleich Papiere. Auch „Teckel“ werden oft mit irgendwelchen Ahnentafeln ohne das Gütesiegel VDH/FCI (Internationaler Dachverband) oder Deutscher Teckelclub 1888 e.V. angeboten.

3. Die kontrollierte Zucht im VDH/FCI Rassehundvereinen, wie dem Deutschen Teckelclub 1888 e.V. ist aufwendig, diese Qualität hat ihren Preis. Meiden sie extra „besorgte“ oder papierlose „Schnäppchen“.

4. Untersuchungen auf Glasknochenkrankheit (OI), Gendiagnosen und Augenuntersuchungen auf PRA und Katarakt, Zwinger- und Wurfabnahmen, Zuchtzulassungen usw. sind durch strenge VDH-Zuchtordnungen, Auflagen und Gebühren geregelt. Diese Vorschriften finden Sie in der Regel nur innerhalb der den VDH/FCI angeschlossenen Rassehundvereinen.

5. VDH-Papiere schliessen die Herkunft aus kommerziellem Handel und Vermehrungszuchten im Normalfall aus, die selten rasse- und tierschutzgerechten Kontrollen unterliegen. Die Umgehung der Vorschriften hat nur wirtschaftliche Gründe, oder die vermeintlichen „Teckel“ können die Zuchtvoraussetzungen des Deutschen Teckelclubs 1888 e.V., in Bezug auf Wesen und Gesundheit, nicht erfüllen.

6. Auf nationalen und internationalen Zuchtschauen unter der Schirmherrschaft der FCI und des VDH sind aus diesem Grund ausschließlich Teckel mit VDH/FCI Papieren anerkannt und zugelassen.

7. Erklärte Zuchtziele sind gesunde und wesensfeste Hunde aus optimaler Aufzucht und Haltung mit ständigem Familienanschluss.

8. Zuchtprogramme zur Vermeidung genetischer Defekte und die enge Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Forschung fördern diese Zucht gesunder, sozialverträglicher und wesenfester Rassehunde.

9. Allgemeine Sachkunde, Fortbildung und Öffentlichkeitsarbeit sind für spezialisierte VDH-Züchter so selbstverständlich wie die Beratung vor und nach dem Kauf eines seiner liebevoll aufgezogenen Welpen.

10. Informieren Sie sich deshalb vor dem Kauf über „Ihre“ Rasse und vergleichen Sie Züchter und Zuchtstätten. Achten Sie auf das Qualitätssiegel:

„Züchter im VDH / FCI / Deutscher Teckelclub 1888 e.V.“